Es war noch am Abend, als er zu Fuß aufbrach, sich von seinem Fahrzeug verabschiedete. Mit samt seiner Ausrüstung stampfte er lustlos durch den dunklen Wald.

Licht? Nein. Zu auffällig.

Bereits Wochen vorher hatte er im Wald einen Jägerstand gefunden, der ihm als geeigneter Beobachtungspunkt erschien.

Als Jäger verkleidet auf dem Jägerstand. Eine gute Variante.

Kurz nach Mitternacht hatte er seine Position im Jägerstand gefunden. Entspannung durchfuhr seinen Körper. Dabei dachte er… jetzt nur nicht die Spannung verlieren. Wach bleiben.

Kurz nach 1 Uhr morgens knackt es hinter ihm. Er wachte auf und zuckte zusammen. Doch eingeschlafen. Mist. Hoffentlich waren die Typen nicht schon da. Das Wild rannte am Jägerstand vorbei, ohne ihn zu bemerken. Die Tarnung stimmte also noch. Geschnarcht hatte er also auch nicht. Wild wäre ihm sonst aus dem Weg gegangen.

Nach 2. Müdigkeit. Kälte. Die Beobachtung ging in die zähe Phase über.

Seine Ermittlungen im Vorfeld zeigten, dass sie immer zwischen 2 und 4 kamen.

Zwei Scheinwerfer am anderen Ende des Feldes. Durch die Linse konnte er ihr Fahrzeug deutlich sehen. Es waren Vier. Er war allein.

Die Vier gingen koordiniert vor. Profis.

Sie liefen langsam und geräuschlos am Waldrand. Einer von ihnen hatte das passende Werkzeug dabei. Er zerschnitt auch den Zaun. Sie waren drin.

Der Puls schlug ihm bis zum Hals. Jetzt nichts überstürzen. Ihm ging die ganze Zeit durch den Kopf… lass sie, bleib ruhig… die kommen wieder raus.

Er filmte sie beim Hineingehen und verharrte bewegungslos auf dem Jägerstand. Keine Kälte mehr. Schweiß.

Die Vier kamen nach 41 Minuten zurück. Die Rucksäcke waren gefüllt. Sie schlossen das Drahtgeflecht des Zaunes. Bei flüchtigem Hinschauen sah man das Loch im Zaun nicht.

Er war jetzt in Hochspannung. Es war wie ein Film. Surreal. Es gab nur ihn und die Vier. Die Welt um ihn herum verschwand. Fokus.

Sie waren an ihrem Fahrzeug zogen ihre Kleidung aus, wechselten die Schuhe. Jetzt waren sie fertig.

Jetzt packte auch er seine Ausrüstung zusammen, Kamera weg. Runter vom Jägerstand. Schnell und leise zum Auto.

Im Auto rief er an: „Ich bin dran. Sie kommen jetzt.“

Als die Vier auf die Hauptstraße fuhren gab er ihre Fahrtrichtung an den zweiten Ermittler durch.

An der nächsten Kreuzung übernahm er. Die Vier fuhren zur Stadt.

Jetzt konnten beide Ermittler folgen. Genug Fahrzeuge auf der Straße. Die Ermittler blieben im Verborgenen.

„Guten Morgen. Wir sind gerade an einer Diebesbande dran. Ich schlage vor, dass sie jetzt übernehmen.“

Fünf Minuten später fuhren die Vier in eine Polizeikontrolle….

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